Dieses System könnte ganz anders aussehen

Gabu Heindl ist Architektin, Stadtplanerin und Aktivistin. Ein Gespräch über ihr kommendes Buch Stadtkonflikte, Public-private-Partnerships, das Rote Wien und über eine Definition von Solidarität.

Tyma Kraitt | In deinem neuen Buch Stadtkonflikte beschäftigst du dich mit dem Verhältnis von Demokratie und Stadtplanung. Was können wir uns eigentlich unter einer demokratisch engagierten Stadtplanung vorstellen?

Gabu Heindl | Einer Stadtplanung im Sinn von radikaler Demokratie geht es um die Vertiefung von Demokratie, also mehr davon, gerade in Zeiten, wo sie durch Neoliberalismus und Rechtsruck in der Krise ist. Es geht um ein Freisetzen von Spielräumen im Widerspruch zur entgrenzten Macht des Kapitals. Gerade in Hinblick auf Menschen, die intersektional marginalisiert sind, die finanziell schwach sind – aber längst nicht nur. Oft sind das nach wie vor Frauen, auch Menschen, die flüchten mussten. … Link zum Artikel

Medium Tagebuch – Zeitschrift für Auseinandersetzung

Interviewgespräch Tyma Kraitt mit Gabu Heindl

veröffentlicht am 27.02.2020