Wir könnten auch anders | Buchrezension Nonsolution - marlowes,

Buch Cover
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“Heindl und Robnik geht es darum, das Zukünftige mitzudenken und so Handlungsspielräume im Zukünftigen zu bewahren.”

“Wie finden wir zu einem architektonischen Handeln, das den Problemen der Gegenwart gerecht wird? Der Weg zu einem anderen Bauen wird in der Theorie reflektiert, in der Lehre geebnet, in der Praxis vollzogen – wie drei Neuerscheinungen belegen.

Gerade mal etwa 80 Seiten Text, ein Buch, das sich auf einer etwas längeren Zugreise bequem lesen lässt. Aber Vorsicht. Bequem geht es nicht zu, Gabu Heindl und Drehli Robnik greifen in ihrem Essay die Vorstellung auf, dass Architektur Probleme lösen könne. Wie der Titel vermuten lässt, lehnen sie diese Vorstellung ab. Aber, und das ist der Grund, warum es sich lohnt, diesen Essay zu lesen, sie entwerten damit weder Architektur, geschweige denn dass sie dem desillusioniertem Nichtstun Vorschub leisten. Im Gegenteil geht es darum, Dilemmata zu erkennen und dennoch handlungsfähig zu bleiben. Und damit ein Potenzial von Architektur zu stärken: das, politisch relevant zu sein…”

Hier gehts zur Rezension – marlowes, von Christian Holl, 19. Mai 2025.

Gabu Heindl, Drehli Robnik: Nonsolution. Zur Politik der aktiven Nichtlösung im Planen und Bauen. 110 Seiten, 10 Abbildungen, 12,3 × 18 cm, 18 Euro
adocs Verlag, Hamburg, 2024.

Das Buch beim adocs Verlag.