
“Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland sind laut dem aktuellen Wohnungslosenbericht der Bundesregierung wohnungslos. Doch auch viele, die eine Wohnung ihr Zuhause nennen, kämpfen mit stei- genden Mieten. Der Handlungsdruck ist groß, und während laute Stimmen aus Politik und Immobilienlobby „bauen, bauen, bauen“ rufen, gerät Wesentliches in Vergessenheit: Bauen ist nicht nur klimaschädlich und ressourcenintensiv, es löst auch das Verteilungsproblem nicht. Hierzu bedarf es politischer Mittel und Bündnisse: Dazu zählt die Initiative hinter dem in Berlin erfolgreichen Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, dessen Umsetzung aktuell von der Regierung verschleppt wird. Manch eine Architektin mag angesichts dieser Situation verzweifeln: lieber gar nicht bauen, als sich mitschuldig zu machen. Doch das ist keine Lösung, wie das neue Buch „Nonsolution: Zur Politik der aktiven Nichtlösung im Planen und Bauen“ von Gabu Heindl und Drehli Robnik zeigt.”
“Das Buch hat es in sich, der verdichtete Text fordert neben Aufmerksamkeit – auch in den Fußnoten spielen sich spannende Argumentationsgänge ab – Selbstkritik, Haltung und schließlich Handlungen, und ist gerade deswegen eine wichtige Lektüre.”
Hier gehts zur Rezension – BAUWELT von Hannah Strothmann.
Gabu Heindl, Drehli Robnik: Nonsolution. Zur Politik der aktiven Nichtlösung im Planen und Bauen. 110 Seiten, 10 Abbildungen, 12,3 × 18 cm, 18 Euro
adocs Verlag, Hamburg, 2024.
Das Buch beim adocs Verlag.