DONAUKANAL PARTITUR

Entwicklungs- und Gestaltungsleitlinien für den Wiener Donaukanal,
gemeinsam mit Susan Kraupp
im Auftrag der MA 19 / Stadt Wien
2012 – 2014

Die „Entwicklungs- und Gestaltungs­leit­linien für den Wiener Donaukanal“ sollen als durchsetzungsfähiges Instrument für die weitere Entwicklung des Donaukanals und die Stärkung des öffentlichen Raums dienen, sowie klare raumplanerische Spielregeln für Projekte am Donaukanal formulieren. Die Matrix der Gestaltungsleitlinien besteht aus einem „Nicht-Bebauungsplan“, der die Durchwegung­ und dauerhafte öffentliche Zugänglichkeit des Donau­kanal­raums sicherstellt.

Auf diese Basis aufbauend setzt sich eine „Entwicklungs- und Verdichtungsplanung“ aus diversen Bausteinen zusammen: Leitsystem und Themenparcours, Infrastruktur: Erhaltung, Sanierung und Ergänzung, Interventionsflächen: Nicht-kommerzielle Erholungsnutzung, Ermöglichungsräume, kommerzielle Nutzung, Follies als nicht kommerzielle öffentliche Erweiterung von und für Landschaft, Infrastruktur und temporäre Events.

Als Weiterführung des Masterplans von 2010 wurde von der MA19 ein Wettbewerb für die
„Gestaltungsleitlinien und Möblierung Donaukanal“ ausgerufen, mit dem Ziel ein
durchsetzungsfähiges Instrument für die weitere Entwicklung des Donaukanals, die
Stärkung des öffentlichen Raums, sowie klare raumplanerische Spielregeln für Projekte
am Donaukanal zu formulieren.

Der Prozess ist abgeschlossen, die Gestaltungs- und Entwicklungsleitlinien wurden Ende 2014
in der STEK (Stadtentwicklungskommission) der Stadt Wien einstimmig zur Kenntnis genommen.
Eine Kurzform der Leitlinien steht auf der Webseite der Stadt Wien zum Download bereit:
pdf auf wien.gv.at / link to pdf on site of City of Vienna

Kurztext zu den Leitlinien:

Als Matrix der Gestaltungs- und Entwicklungsleitlinien sehen wir einen “Nicht-Bebauungsplan”,
der die Öffentlichkeit und v.a. öffentliche Zugänglichkeit der Raums sicherstellt. Auf diese Basis
aufbauend setzt sich anderseits eine “Entwicklungs- und Verdichtungsplanung” aus
folgenden Bausteinen zusammen:

- Leitsystem und Themenparcours
- Notation, Ergänzung und Synergieentwicklung mit dem von der MA 22 entwickelten “Landschaftspflegerischer Unterhaltungs- und Entwicklungsplanung Donaukanal”
- Infrastruktur: Erhaltung, Sanierung und Ergänzung
- Interventionsflächen: Nicht-kommerzielle Erholungsnutzung, Ermöglichungsräume, kommerzielle Nutzung
- Follies als nicht kommerzielle öffentliche Erweiterung von und für Landschaft, Infrastruktur und temporäre Events.

Für diese Layer wurde ein diagrammatisches Instrument, die “Donaukanal Partitur”, entwickelt,
die Aufnahme, Frequenzierung und Positionierung der verschiedenen Bausteine ermöglicht.

donaukanal-partitur_gabu-heindl-kraupp-susan_lageplan.jpg

Planung
Gabu Heindl, Susan Kraupp

Team
Karlis Berzins, Gaspar Hajdu, Markus Illetschko, Irina Koerdt (Wettbewerb)

Auftraggeberin
Stadt Wien – MA 19 – Architektur und Stadtgestaltung

Wettbewerb
2011